Die Injektionsmaschine EKS-K besteht aus einem Druckbehälter mit Volumen von 0,5–5 m³ der über ein automatisches Füllschleusensystem befüllt wird. Der Materialaustrag erfolgt über ein mechanisches Dosiersystem.

Dieses besteht aus einem motorgetriebenen Zuteilerrad, welches das Injektionsgut zum Ausblasestutzen dosiert. So kann auch bei schwierigen Fördergütern, wie feuchte Kohle oder Filterstäuben, ein gleichmäßiger Materialstrom erzeugt werden. Die Förderleistung kann je nach Schüttgut und Leitungsquerschnitt zwischen 2 und 200 kg/min betragen.

Das Kammerunterteil kann mit bis zu 3 Ausgängen versehen werden, über die eine gleichmäßige Förderung an mehreren Injektionsstellen möglich ist (z. B. für mehrere Hochofen-Windformen oder Seitenlanzen am Lichtbogenofen.) Zur Erfassung der Verbrauchsmengen kann ein Wägesystem eingebaut werden.

Die Veränderung der Förderleistung kann ferngesteuert über die Regelung des Kammerdrucks aber auch über die Geschwindigkeitsänderung des Zuteilerrads erfolgen.

Kammerunterteil EKS-K

Zuteilerräder